Bewegung macht glücklich

Bewegung ist einzigartig

Bewegung ist wie Wasser für das Mühlenrad

Ein Tropfen Wasser alleine vermag kein Mühlrad in Bewegung zu setzen. Das Mühlrad benötigt fließendes Wasser um in Bewegung zu kommen. Die ersten Drehbewegungen erfordern den höchsten Kraftaufwand, doch dreht sich das Mühlrad erst einmal, so Bedarf es nur mehr einem geringen Aufwand um die Kontinuität der Bewegung aufrecht zu erhalten.

Wir können unseren Körper als Mühle sehen. Die ersten Überwindungen, um unseren Körper anzukurbeln, um Sport zu betreiben, sind die mühsamsten. Hat sich unser Körper allerdings an eine gewisse Bewegungsroutine gewöhnt, ist er kaum aufzuhalten. Nehmen wir zum Beispiel meinen Körper. Wenn ich mich regelmäßig sportlich betätige und es kommen mehrere Tage, an denen ich wetterbedingt, aus Zeitgründen oder aus Motivationsgründen nicht zu meiner gewohnten Bewegung komme, werde ich unrund. Es „wurlt“ (österr. für kribbeln) regelrecht in meinem Körper. Ich halte es nicht aus. Ich muss mich bewegen. Mein Körper verlangt es. Am besten genieße ich einen Spaziergang an der frischen Luft. So wird mein Bewegungsdrang wieder etwas ruhiger. Waren es mehrere Tage ohne Bewegung, muss es schon etwas mehr Power sein. Eine ausgedehnte Laufrunde oder zwei Stunden Schwimmen dürfen es dann schon sein.

Kurzum:

Ich möchte dir Bewegung schmackhaft machen. Bewegung ist essentiell für ein langes, erfülltes und glückliches Leben. Und ich möchte dir helfen, dass du dieses Leben erreichst. Löse dich von deinem stressigen Alltag, von deiner ungesunden Ernährung, von deiner Faulheit. Werde rundum zufrieden. Genieße dein Leben in vollen Zügen. Fühle dich wohl IN und MIT deinem Körper. Sei glücklich.

Das alles schaffst du mit Bewegung. Bewegung, die im Einklang mit deinem Körper und deinem Geist steht.

Was heißt das?

 

Bewegung soll dir Freude bereiten und so funktioniert’s:

 

1. Welche Bewegungsformen interessieren dich?

Jeder von uns ist einzigartig und genau so individuell sind die Vorlieben hinsichtlich Sport und Bewegung. Jeder von uns braucht etwas anderes, um sich entspannen zu können. Nur weil sich der Nachbar täglich auf sein Rennrad schwingt, heißt das noch lange nicht, dass das auch für dich die ideale Sportart ist.

Wichtig ist, dass du herausfindest, was dir wirklich Freude bereitet. Es gibt fast unendlich viele Möglichkeiten, sich zu bewegen und viele Formen davon sind auch noch günstig oder sogar kostenlos. Das heißt, auch dein Geldbörsel kann sich wieder entspannen.

Hier einige wenige Beispiele an Bewegungsformen:

  • Spazieren gehen, Wandern, Laufen
  • Schwimmen
  • Yoga, Pilates, … Gymnastik
  • Aerobic oder ähnliche Abwandlungen davon
  • Kampfkunst
  • Tanzen
  • Fußball, Tennis, Golf,
  • Klettern

 

2. Lieber Einzelkämpfer oder Gruppenplayer?

Manche bevorzugen es, alleine unterwegs zu sein – möglicherweise um vom Alltag abschalten zu können oder ähnliches. Andere wiederum möchten auch im Sport den Kontakt zu anderen nicht missen – möchten einen Austausch mit Gleichgesinnten und genießen ab und an noch ein gemeinsames Getränk nach dem Training.

Flexibler bist du, wenn du dich alleine bewegst. Falls du jemanden braucht, der dich etwas anspornt oder du fixe Termine bevorzugst, dann ist ein Gruppentraining der idealere Weg.

 

3. Wo bewegst du dich am liebsten?

Liebst du es, dich in der freien Natur zu bewegen oder bevorzugst du Bewegung indoor?

Überlege, wofür du mehr zu begeistern bist. Die Natur hat einiges zu bieten – Entspannung, frische Luft, Abwechslung, die Weite. Der Nachteil ist, dass du eher wetterabhängig bist. Allerdings gibt es sprichwörtlich kein schlechtes Wetter sondern nur schlechte Kleidung.

Probier es aus und gehe einmal bei Sommerregen spazieren oder laufen. Die Regentropfen fühlen sich angenehm auf deiner Haut an. Halte dein Gesicht gezielt gegen den Himmel. Spüre die Regentropfen in deinem Gesicht. Sie werden deinen Körper und deinen Geist aktivieren. Wie schön ist unsere Natur!

 

4. Vernachlässige den Faktor Zeit

Manche behaupten, Sport/Training bringt nur dann etwas, wenn man mindestens 2-3 Stunden pro Woche trainiert und nur mit einem gewissen Pulsschlag und Blutdruck. Unsinn.

Ich behaupte: jede Minute ist Gold wert. Selbst wenn du nur einige Minuten Zeit hast oder du dich nur für einige Minuten motivieren kannst. Dann bewege dich in diesen Minuten. Dein Körper wird es dir danken.

Musst du auf deinen Pulsschlag und Blutdruck achten. Ja, ABER…du wirst deinen Körper immer besser kennen lernen, je mehr Bewegung du betreibst. Du weißt dann, was deinem Körper gefällt und wann der Höhepunkt deiner Leistungsfähigkeit erreicht ist.
Ich sage, man kann sich die ganze Technik sparen. Hör besser bewusst auf deinen Körper, achte auf deine Atmund, auf die Anstrengung. Dazu kommt, dass nicht jeder Tag gleich ist. Manchmal läuft dein Körper auf Hochtouren, manchmal braucht er etwas weniger Power oder sogar Ruhe.

 

5. Done is better than perfect

Solange dein Körper gesund ist, (du nicht in ärztlicher Behandlung bist oder Schmerzen hast) bist du fit für jegliche Bewegungsform. Versuche auf deinen Körper zu hören. Er wird dir zeigen, welche Bewegung und welche Intensität gut tut und was du wiederum meiden sollst.

Wichtig ist, dass du kein Profi sein musst. Kein Profi in Yoga, kein Profi im Schwimmen und kein Profi im Laufen. Grundkenntnisse reichen. Übertreibe nichts, sondern versuche die Bewegung, die du ausübst zu genießen.

Kinder sind hier übrigens das beste Beispiel. Besonders bei 1-5 Jährigen ist der Bewegungsdrang noch sehr ausgeprägt. Sie kommen nicht als Profi zur Welt, bauen Bewegung aber in jeglicher Form mehrmals täglich ein. Auf einmal entdeckt man den „herabschauenden Hund“ oder entspannte Dehnung der Wirbelsäulenmuskulatur…….Kinder spüren, was der Körper gerade braucht. Darauf sollten wir Erwachsene verstärkt bei uns selbst achten.

 

6. Nimm Druck raus

Wie gesagt, wenige Minuten reichen oft aus. Setze dich nicht selbst unter Druck und verlange von dir ein Mehrstundenprogramm. Weniger ist oft mehr. Weniger macht oft mehr Spaß. Es sind keine harten Trainingseinheiten notwendig, wenn dein Körper es nicht verlangt. Das würde dir die Freude nehmen. Das wichtigste ist, du bewegst dich regelmäßig und genießt es. Das bringt deinen Körper und deinen Geist in Einklang.

 

Bewegung macht glücklich – beginne jetzt!

 

Nutze meinen monatlichen Newsletter und bleibe informiert:

 

 

Verwandte Beiträge

Kommentar schreiben

*